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Blick vom Taizé-Hügel Richtung Osten


    Nicht nur im goldenen Herbst bietet der Hügel, auf dem sich die Communauté de Taizé niedergelassen hat, ein ergreifendes Panorama. Hügelkette reiht sich an Hügelkette, nichts scheint den Einklang der Natur stören zu können.

    Und nachts bietet sich bei wolkenlosem Himmel ein einmaliges Stern-Panorama. Keine Großstadt stört den Blick des Betrachter und die Lage auf der Anhöhe bietet eine 360-Grad-Rundum-Aussicht.

(Taizé, Burgund, Frankreich)
 


alte Tür in den Cevennen


Die Cevennen erfordern durch ihre rauen Naturverhältnisse eine besondere Anpassung der Menschen an ihre Umgebung - auch was die Bauweise ihrer Häuser betrifft. Diese Schieferstein-Stapeltechnik bietet genügend Widerstand gegen die Naturgewalten - Trockenheit, Regengüsse und nicht zuletzt gegen den stetig wehenden Südwind "Mistral".


    (Soudorgues, Cevennen, Frankreich)
 


Französischer Briefkasten


    Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so scheinen mag, dieser Briefkasten ist noch in Betrieb! Zumal es der einzige ist, der in dem ganzen Dörfchen aufzutreiben war.

(Soudorgues, Cevennen, Frankreich)
 


Morgenstimmung in den Cevennen


Langsam und bedächtig steigt der Nebel aus den umliegenden Tälern die Berge hinauf, die alte Burgruine ist schon vollkommen in der weißen Flut verschwunden. Langsam wird es Tag, die jetzt noch deutlich spürbare Kälte verliert sich mit der Zeit und auch die jetzt noch dunklen Wolken am Himmel werden bald einem strahlenden Blau den Platz machen.
    (Soudorgues, Cevennen, Frankreich)
 


Café in Soudorgues


    Auch wenn sich hinter diesem "Café - Bar - Restaurant" nicht das verbirgt, was man gemeinhin als Restaurant bezeichnen würde - einen Besuch ist es allemal wert! Wenn man hier jedoch nichts zu essen erhält, so muss ich das mit auf meine Kappe nehmen - als wir auf unserer Studienfahrt versucht haben, in der dazugehörigen Gité Spaghetti zu kochen, war unser Löffel für den Topf einfach zu klein, so dass die ganzen Nudeln am Topfboden kleben blieben und sich tief einbrannten. Der anschließende Versuch, den Topfboden wieder zu reinigen war im Großen und Ganzen weniger erfolgreich - er überlebte es leider nicht. Hoffen wir, dass es nicht der einzige Topf im Hause war!

(Soudorgues, Cevennen, Frankreich)
 


Wegkreuz bei Taizé


Deutlich zeichnen sich gegen das Grau in Grau des Himmels die festen Linien des Kreuzes ab. In einen schweren Betonklotz eingelassen, scheint es jedem Wetter, Sonne, Regen und Sturm trotzen zu wollen. Dieses doch sehr filigran wirkende Kreuz aus schwerem Gusseisen, Anfang und Ende zugleich, steht es doch am Ein- oder Ausgang (je nach Position des Betrachters) des Communauté-Bereiches.
    (Taizé, Burgund, Frankreich)
 


Treppe im Bereich von St. Etienne


    Nein, auch vor dieser Treppe hat der Zahn der Zeit nicht Halt gemacht. Früher einmal wichtiges Verbindungsglied zwischen Weg und Pfad kann sie inzwischen ihre Bestimmung nicht mehr erfüllen. Schritt auf Schritt haben ihre Wirkung gezeigt und zusammen mit Wind und Wetter die Widerstandskraft des Holzes überwunden. Inzwischen wurde diese Treppe übrigens wieder renoviert, so dass dieser romantische Anblick wohl der Vergangenheit angehören wird - ein ideales Plätzchen, um sich zurückzuziehen und der Menschenmenge zu entkommen, war es weiterhin. (Inzwischen wurde dieses Denkmal der Zeit vollständig erneuert.)

(Taizé, Burgund, Frankreich)
 


Karlsruher Hauptbahnhof


Wer geht schon gern morgens um 6:40 auf den Bahnhof? Manchmal kann es sich aber lohnen, früh aus den Federn zu kommen. So wie hier, denn einen solch ergreifenden Augenblick erlebt man nicht alle Tage. Die Harmonie von Technik und Natur erschafft hier eine Szenerie, die uns den Atem anhalten lässt.
    (Karlsruhe, Deutschland)
 


Isländischer Pavillon auf der EXPO2000


Ein riesiger Klotz aus im Sonnenlicht schimmerndem Wasser - so präsentiert sich dem Besucher der Weltausstellung in Hannover der isländische Pavillion. Unwirklich, doch mit einer ungeheuren Faszination verbunden. Und im Innern bringt einem ein 12 Meter hoher Geysir die Geografie des kleinen Inselstaats näher. Obwohl - manchmal ist die fehlende Ausdehnung Islands eher positiv: Wie könnte man sonst die Namen aller lebender und verstorbener Isländer an die Wände projizieren?
    (Expo, Hannover, Deutschland)